ARNULF HERRMANN (*1968)

Nach dem Klavierstudium bei Gernot Sieber in München studierte Arnulf Herrmann Komposition und Musiktheorie in Dresden (W. Krätzschmar, J. Herchet), Paris (G. Grisey, E. Nuñes) und Berlin (F. Goldmann - Komposition, G. Neuwirth/ H. Fladt/J. Mainka – Theorie). 1999/2000 war er mit einem DAAD-Postgraduiertenstipendium Teilnehmer des einjährigen Kurses Komposition und neue Technologien, am  IRCAM/Paris und schloss schließlich seine Studien von 2000 - 2002 mit einem Zusatzstudium Komposition an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Hanspeter Kyburz ab.

Arnulf Herrmann arbeitet mit vielen international führenden Ensembles zusammen, u.a. mit dem Ensemble Modern, dem Klangforum Wien und mit dem Ensemble Intercontemporain. Seine Stücke werden bei Festivals im In- und Ausland gespielt, wie z.B. Wien Modern, Donaueschinger Musiktage, Wittener Tage für neue Kammermusik, Ultraschall Berlin, Eclat Stuttgart und Musica Straßburg.
Er war Teilnehmer des ersten Internationalen Kompositionsseminars des Ensemble Modern 2004 und ist  vom Comité de Lecture des Ensemble Intercontemporain/IRCAM Paris für ein Auftragswerk für das Ensemble Intercontemporain in der Saison 2007/2008 ausgewählt worden.

Verschiedene Preise und Auszeichnungen: u.a. den Hanns Eisler Preis für Komposition (2001), den Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart (2003), den International Rostrum of Composers (2006) und den Förderpreis Musik des Kunstpreises Berlin (2008).

Seit 2004 ist Arnulf Herrmann Lehrer im Hauptfach Komposition an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Ab dem Wintersemester 2006 unterrichtet er dort zusätzlich das Fach Instrumentation. 2008 ist er Stipendiat der Villa Massimo in Rom.